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Technik

C-Test-Regel: so entsteht jede Lücke

Wer die Lückenregel verstanden hat, rät nicht mehr blind. Du erkennst die Wortart, zählst Buchstaben und setzt die Form, die der Satz erzwingt.

Die Grundregel

Beginn: zweites Wort des zweiten Satzes. Danach jedes zweite Wort. Die zweite Worthälfte wird gelöscht. Gerade Länge n: die letzten n/2 Buchstaben fehlen. Ungerade Länge: die größere Hälfte fehlt — bei „Bulle“ (5) bleibt „Bu“ und drei Zeichen fehlen. Das ist die Rechenregel hinter der Lücke.

Wichtig für die Erwartung: Im onSET ist die fehlende Länge keine verlässliche sichtbare Vorgabe; die Eingabe zeigt nur den Wortanfang. Unterstriche in Erklärungen wie „Bu___“ sind eine Notation für das Beispiel, nicht ein Hinweis, den du im Test abzählen kannst.

onSET: C-Test-Regel

Was übersprungen wird

Einbuchstabige Wörter, Zahlen in Ziffern, Eigennamen und Abkürzungen zählen in dieser Übungsregel nicht im Rhythmus. Die genaue Auswahl kann von der jeweiligen C-Test-Implementierung abhängen; onSET beschreibt offiziell vor allem das Prinzip „zweiter Teil jedes zweiten Wortes“.

Großschreibung von Nomen ist Teil der Bewertung. „garten“ für „Garten“ ist falsch, wenn case-sensitive bewertet wird — und so bewertet der echte Test.

Der erste Blick in jede Lücke

Lies Überschrift und unversehrten Einleitungssatz. Das Thema disambiguiert Stämme: „Bu__“ im Text über Bibliotheken ist eher Buch als Bus.

Dann die Wortart: steht davor eine Präposition? Dann kommt oft Artikel + Nomen im richtigen Fall. Ist der Stamm ein Adjektiv vor einem Nomen? Dann zählt die Endung. Kleine Stämme wie „di__“, „we__“, „de__“ sind Artikel, Pronomen oder Konnektoren — der Rest des Satzes entscheidet.

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